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Friedhof

Der von der Kirche St. Jakobi betriebene Friedhof der Gemeinde liegt zwischen dem Dethlinger Weg und den Straßen Hinter den Höfen und Reininger Kirchweg.

 

Wie in vielen Kirchspielorten war auch in Wietzendorf über Jahrhunderte der Kirchplatz gleichzeitig Friedhof. So finden sich auch heute noch einige sehr alte Grabkreuze und –steine um die Kirche herum. Als der Platz keine Gräber mehr aufnehmen konnte, richtete die St.-Jakobi-Kirchengemeinde 1870 einen eigenen Friedhof abseits der Kirche ein, die heutige kleine Parkanlage zwischen Bahnhofstraße und Kampstraße. Sie trägt den Namen ´Alter Friedhof´.

 

Nach dem II. Weltkrieg war diese Fläche belegt, eine Erweiterung wurde dort u. a. darum nicht betrieben, weil ‚up´n Kamp’ das Grundwasser hoch ansteht. Vor mancher Beerdigung kostete es große Mühe, die Grube trocken zu halten. Die Kirche erwarb darum von WietzendorferKötnerstellen, u.a. Lütjens-Kremser, hoch gelegene und verkehrlich gut erschlossene Flächen am Dorfrand.

 

In der heutigen Parkanlage sind noch etwa 50 Grabmale erhalten, einige Grabstellen werden noch von den Angehörigen gepflegt.

 

Zwischen 1987 und 2014 ist dort eine kleine Gedenkstätte mit vier Gedenksteinen angelegt worden: Der Text auf einem großen Findling weist auf 16.000 verstorbene russische Gefangene hin, die von 1941 bis 1943 im Gefangenenlager STALAG XD (Osterheide) ums Leben gekommen sind; ein weiterer wurde 1987 von den italienischen Generalkonsulaten Hamburg und Hannover in Verbindung mit der ENI, Vereinigung internierter italienischer Offiziere, zu ehrendem Gedenken an den deutschen Hauptmann Lohse niedergelegt. 2014 hat die Gemeinde Wietzendorf zwei Gedenksteine für die im zweiten Weltkrieg zu Tode gebrachten Kinder von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen und für die drei Wietzendorfer Opfer der Euthanasie-T4-Aktion aufgerichtet.

 

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