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Stechinelli A1 Wietzendorf-Widdernhausen

Der erste Abschnitt "Auf den Spuren des Postmeisters" beginnt in Wietzendorf am Hotel Hartmann und folgt dem Verlauf der alten Poststraße, der heutigen K12, nach Süden. Über Marbostel und Rodehorst geht es durch die Gemarkung von Widdernhausen. Hinter Rodehorst endet der Radweg und Radfahrer müssen bis Nindorf auf der Straße fahren.

 

Stechinelli A1 Wietzendorf-Widdernhausen

An der Landkreisgrenze bietet sich aber eine Alternativstrecke durch den Wald über den Mühlenberg an. Hier kommen wir nicht nur dem Verlauf des alten Postweges sehr nahe, sondern auch den damaligen Wegeverhältnissen. Der sandige Waldweg ist aber nur für sichere Fahrer geeignet. Unmittelbar vor Nindorf stoßen beide Wege wieder aufeinander.
 
Am Standort des heutigen Hotel Hartmann wurde 1675 die erste Wietzendorfer Poststation eingerichtet.

Hier warteten die Postreiter, um Briefe schnell weiter nach Sahrendorf bzw. Wolthausen zu bringen. Später hielten hier dir planmäßigen Postkutschen, um Pferde zu wechseln und den Reisenden eine Rast zu gönnen.
 
Der Themenweg folgt dem Radweg an der Hauptstraße.

Am Wäldchen nördlich von Rodehorst macht die K12 einen Knick. Das war auch zur Zeit der Postkutsche schon so. Landkarten des 18. Jahrhunderts verzeichnen hier bereits ein Gehege. Zum Schutz des Waldes war ein kleiner Erdwall aufgeworfen, der die Kutscher zwang, um das Wäldchen herumzufahren. Die alte Umwallung ist zum Teil noch vorhanden. Im Straßenbereich wurde sie bei der Anlage des Radweges allerdings zerstört. Zu sehen ist der Wall am Kilometer 8,9 und an der grünen Orsthinweistafel.

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